Mensch-Hund-Check:

Die Wurzeln des Mensch-Hund-Checks in der Wissenschaft

Dr. Silke Wechsung hat im Rahmen ihres in 2008 beendeten Forschungsprojekts an der Uni Bonn die Qualität der Mensch-Hund-Beziehung bei über 6.000 Hundehaltern untersucht.
Neben verschiedenen Charakteristika der Hunde, z.B. Größe, Alter und Hunderasse, wurden auch Angaben zum Halter wie Alter, Wohnort oder sozialer Stand und die verschiedensten Einstellungen und Verhaltensmuster im Zusammenhang mit der Haltung von Hunden ermittelt.
Zusätzlich flossen die Ergebnisse systematischer Verhaltensbeobachtungen von Menschen und Hunden in die Untersuchung ein. Erstmals wurde in diesem methodischen Mix nicht nur die Beziehungszufriedenheit von Haltern, sondern gleichzeitig die Bedürfnisbefriedigung ihrer Hunde wissenschaftlich unter die Lupe genommen.

Zentrale Ergebnisse der Studie

Einiges, was sich bereits viele Hundeinteressierte gedacht haben, konnte erstmalig wissenschaftlich bestätigt werden: Wie Mensch und Hund miteinander klarkommen, hängt weniger vom Hund als von den Einstellungen und den Verhaltensweisen „am anderen Ende der Leine" ab.
Gleichzeitig wurden manche verbreiteten Annahmen und Vorurteile eindeutig widerlegt. Rahmenbedingungen, wie z.B. Haltung des Hundes in der Großstadt oder auf dem Land, in einer Etagenwohnung oder einem Haus mit Garten, und viele Faktoren auf Seiten des Hundes, beispielsweise Größe, Alter, Geschlecht, Erfahrungen mit Vorbesitzern, haben entgegen vieler Erwartungen keinen wesentlichen Einfluss auf die Zufriedenheit von Mensch und Hund.
Die wissenschaftliche Studie hatte das Ziel, aus möglichst vielen Befragungen von Hundehaltern und Verhaltensbeobachtungen von Menschen und Hunden allgemeingültige Ergebnisse abzuleiten. Der Mensch-Hund-Check macht diese repräsentativen Ergebnisse nun allen Interessierten zugänglich.

Was bringt der Mensch-Hund-Check?

Wie in jeder Beziehung treffen auch in Mensch-Hund-Teams zwei Charaktere aufeinander, die nicht immer perfekt harmonieren müssen. Die Gründe können vielfältig sein. Fast immer sind hierbei unterschiedliche Erwartungen und Bedürfnisse ausschlaggebend.
Der Mensch-Hund-Check hilft dabei, die eigenen Einstellungen, das Verhalten, die Ansprüche, aber auch die Bedürfnisse des Vierbeiners kritisch zu reflektieren. Die Bearbeitung ist unabhängig vom Alter des Hundes und der Dauer des Hundebesitzes empfehlenswert.
Hundehalter werden über den ausführlichen Ergebnisbericht des Mensch-Hund-Checks feststellen, was in ihrer Mensch-Hund-Beziehung bereits gut läuft und in welchen Bereichen Optimierungspotenziale im Zusammenleben mit dem Hund bestehen.
Die individuellen Ergebnisse werden anschaulich, übersichtlich und verständlich dargestellt.

Der Nutzen des Mensch-Hund-Checks für alle Hundehalter im Überblick:

  • Analyse der individuellen Mensch-Hund-Beziehung
  • Erstellung eines persönlichen Beziehungsprofils
  • Stärkung der emotionalen Bindung zum eigenen Hund
  • Bewusstmachung der Stärken und der Vorteile der eigenen Mensch-Hund-Beziehung
  • Information und Wissensvermittlung zur Mensch-Hund-Beziehung, artgerechter Hundehaltung etc.
  • Gezielte Verbesserung der eigenen Mensch-Hund-Beziehung durch praktische Verhaltensempfehlungen auf Basis der psychologischen Testergebnisse.


Der Mensch-Hund-Check im Einsatz bei den Profis

Um ein individuelles, auf das jeweilige Mensch-Hund-Gespann bezogenes Training in der Hundeschule zu gewährleisten, muss jeder Hundetrainer seinen Kunden gleich zu Beginn gut einschätzen können. Je besser er von Beginn an die Erwartungshaltung und die typischen Verhaltensmuster des Hundehalters sowie die Beziehungsgeschichte kennt, desto passender kann er die Lernziele, die Erziehungsmethoden und die Trainingsdidaktik festlegen, anstatt Standardberatung anzubieten.
Mit dem Mensch-Hund-Check bekommen Hundetrainer alle wichtigen Informationen zu den beziehungsrelevanten Einstellungen, Verhaltensweisen und den Lebensumständen des zu beratenden Hundehalters, die dann zur Beratung und zur Aufstellung eines individuell passenden Trainingsprogramms genutzt werden können.

Der Test
Ein Beziehungsprofil für Hundehalter

Der Nutzen
Eine individuelle Diagnose der Qualität der eigenen Mensch-Hund-Beziehung: wissenschaftlich fundiert, durch alltagstaugliche Empfehlungen anwendbar

Der Fragebogen
Ca. 100 Fragen zum einfachen Ankreuzen im Online-Fragebogen

  • Ausfülldauer: Ca. 30-45 Minuten
  • Unterbrechung & Testspeicherung jederzeit möglich

Der Ergebnisbericht

  • Persönlicher Ergebnisbericht auf der Basis einer statistischen Auswertung des Fragebogens
  • ca. 120 Seiten ausführliche, anschauliche Erläuterung der individuellen Ergebnisse plus Kurzzusammenfassung („Ihre zentralen Ergebnisse auf einen Blick“)

Testgebühr
€ 24,90
Testgebühr fällt erst mit der Bestellung eines persönlichen Ergebnisberichts nach Abschluss des Fragebogens an

 

Was der Mensch-Hund-Check leistet. Und was nicht.

Der Mensch-Hund-Check nutzt aus Untersuchungen mit rund 6.700 untersuchten Hundehaltern gewonnene Erkenntnisse: In einem dreijährigen Forschungsprojekt wurde ermittelt, welche Faktoren, welche Einstellungen und Verhaltensweisen von Hundehaltern eine gute Mensch-Hund-Beziehung begünstigen.

Im Mensch-Hund-Check Ergebnisbericht werden die Angaben der Test-Teilnehmer im Fragebogen mit den Studienerkenntnissen bzw. mit den Antworten derjenigen Hundehalter verglichen, die in dem Forschungsprojekt nachweislich eine "gute Beziehung" zu ihrem Hund aufgebaut haben. Die persönlichen Ergebnisse werden auf ca. 120 Seiten anschaulich dargestellt, zusätzlich erhält der "schnelle Leser" eine Kurzfassung der Ergebnisse.

Der Vorteil:
Jeder Hundehalter erfährt, bei welchen Fragen und in welchen Bereichen er (oder sie) anders geantwortet hat, als die Teilnehmer des Forschungsprojekts.

Was man berücksichtigen muss:
Das Ergebnis wird statistisch berechnet, so dass man automatisch auf Abweichungen und Optimierungspotenziale hingewiesen wird, wenn man anders geantwortet hat, als Hundehalter, die laut den Ergebnissen des Forschungsprojekts nachweislich eine "gute Beziehung" zu ihrem Hund aufgebaut haben. Antworten teilnehmende Hundehalter anders, als die Referenzgruppe der "guten Hundehalter" bedeutet dies jedoch nicht immer, dass diese Abweichung auch tatsächlich nachteilig ist für die im Einzelfall untersuchte Beziehung.

Immer, wenn es um Statistik und um Normen und Vergleiche geht, geht das leider auf Kosten der Individualität und der Berücksichtigung besonderer Umstände. Um eine objektive Bewertung der Mensch-Hund-Beziehung vorzunehmen, müssten ALLE individuellen Besonderheiten des Mensch-Hund-Teams, beispielsweise auch die "Beziehungsgeschichte" von Mensch und Hund, berücksichtigt und im Einzelfall beurteilt werden. Das kann ein statistisches Verfahren nicht leisten. Insofern ersetzt der Mensch-Hund-Check weder den Austausch mit einem Hundetrainer noch ein individuelles Beratungsgespräch.

ABER: Der Mensch-Hund-Check regt systematisch zum Nachdenken an und gibt Hinweise, in welchen Bereichen der Mensch-Hund-Beziehung noch Verbesserungspotenziale bestehen könnten.
© Doggylizer GmbH, 2010